Via Claudia Augusta

Auf den Spuren der Römer von Augsburg nach Verona

Die kaiserliche Staatsstraße über die Alpen – die Via Claudia Augusta – wurde vor rd. 2.000 Jahren von den Römern konzipiert und erbaut. Sie führt vom bayrischen Donauwörth ins italienische Ostiglia am Po bzw. Alternativ nach Quarto d`Altino bei Venedig an der Adria.
In sieben Tagesetappen folgen wir dieser historischen Route von Augsburg nach Verona, die bis zum Ausbau des Brennerpasses die wichtigste und leichteste Alpenübergang war. Entlang der Route gibt es beeindruckende Landschaften, großartige Panoramen, viele historische Sehenswürdigkeiten und zauberhafte Städtchen zu entdecken.
Ziel der Reise ist Verona – die Stadt von Romeo und Julia. Ein nächtlicher Rundgang durch diese Stadt zeigt uns Verona mit all ihren Facetten.

Leistungen

  • Rückreise mit dem Bus inklusive Fahrradtransport (Tagfahrt)
  • 7 Übernachtungen mit Halbpension in Mittelklassehotels
  • Eintritte und Besichtigungen inklusive
  • ADFC-Reiseleitung: Klaus Hägele
  

Programm

Tag 1:Augsburg – Schongau: individuelle Anreise nach Augsburg und mit dem Rad durch das Lechtal (82 km, 360 Hm)
Tag 2:Schongau – Lermoos: durch das Alpenvorland an den Fuß des Fernpasses (76 km, 940 Hm)
Tag 3:Lermoos – Landeck: über den Fernpass in das Inntal (57 km, 690 Hm)
Tag 4:Landeck – Nauders: durch das Oberinntal hinauf zur Norbertshöhe (53 km, 980 Hm)
Tag 5:Nauders – Meran: über den Reschenpass, vorbei am Reschen- und Haidersee ins Val Venosta (96 km, 430 Hm)
Tag 6:Meran – Trient: genussvolle Radtour entlang der Etsch mit einem Abstecher an den Kalterer See (93 km, 420 Hm)
Tag 7:Trient –Verona: weiter der Etsch folgend in die Stadt von Romeo und Julia (103 km, 490 Hm); Führung durch die Stadt in den Abendstunden
Tag 8: Rückreise mit dem Bus nach Deutschland (Tagfahrt)

 

 

Ausführliches Programm

Änderungen vorbehalten!!

Tag 1: Samstag, 14.08.2021

Augsburg – Schongau (82 km, 360 Höhenmeter)

Ausgangspunkt der Radreise ist die Fuggerstadt Augsburg, wo sich die Radreisende um 10:00 Uhr vor dem Haupteingang des Bahnhofes treffen. Die erste Etappe führt in das malerische Städtchen Schongau oberhalb des Lechs. Die Route folgt dem Lauf des Lechs flussaufwärts und verläuft weitestgehend entlang der alten Römerstraße.

Das Profil der Route ist stetig ansteigend und ideal als Einstieg in die Radreise.

 

 

Tag 2: Sonntag, 15.08.2021

Schongau - Lermoos (76 km, 940 Höhenmeter)

Vorbei an den Staustufen des Lechs führt die zweite Etappe durch das landschaftlich faszinierende Alpenvorland entlang des Forggensees mit Blick auf das Schloss Neuschwanstein nach Füssen. Kurz nach Füssen passieren wir die deutsch-österreichische Grenze und folgen dem Lechtal bis nach Reute in Tirol. Ein steiler Anstieg führt uns hinauf zur Ehrenberger Klause. Dort überspannt in schwindelerregender Höhe eine Seilhängebrücke das Tal und verbindet die Ruine Ehrenberg mit dem Fort Claudia. Die luftige Überquerung der „highline 179“ wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Über Heiterwang und Bichelbach, das Bergmassiv der Zugspitze immer vor Augen, erreichen wir nach rund 76 km das Ziel der zweiten Etappe ‑ Lermoos.

Das Profil der Route ist hügelig und kurze Schiebestrecken auf unbefestigten Streckenabschnitten bleiben den Radreisenden nicht erspart.

 

 

Tag 3: Montag, 16.08.2021

Lermoos – Landeck (57 km, 690 Höhenmeter)

Auf den Spuren der Römer überqueren wir am dritten Tag der Radreise den Fernpass. Die nordöstliche Anfahrt zur Passhöhe führt abseits der Fernpassstraße. Kurz nach Biberwier und bis zur Passhöhe verläuft die Strecke auf durchweg unbefestigten, teilweise sehr steilen Streckenabschnitten. Die Mühen des Anstiegs werden jedoch durch einen herrlichen Panoramablick von der Fernpasshöhe aus belohnt. Vorbei am Schloss Fernstein und dem Fernsteinsee erreichen wir bei Imst das Inntal. Dem Verlauf des Inn folgend kommen wir nach wenigen Kilometern nach Landeck im Tiroler Oberland. Der dritte Tag beschert uns somit eine relativ kurze Etappe, die wir in Landeck gemütlich ausklingen lassen werden.

Die Strecke über den Fernpass führt ab dem Weißensee bei Biberwier bis zum Schloss Fernstein ausschließlich auf unbefestigten Wirtschaftswegen. Auf diesem Streckenabschnitt ist deshalb die Beherrschung einer guten Fahrtechnik sowohl mit normalen Fahrrädern als auch mit schweren Pedelecs erforderlich.

 

 

Tag 4: Dienstag, 17.08.2021

Landeck – Nauders (53 km, 980 Höhenmeter)

Dem Oberlauf des Inns folgend erreichen wir nach Überquerung des Finstermünzpasses die alte Zollstation Martina in der Schweiz. Elf Kehren und rd. 400 Höhenmeter trennen uns nun noch vom Etappenziel Nauders.

Das Streckenprofil ist auf den gut 50 km stetig ansteigend mit einer sportlichen Herausforderung am Ende der Etappe versehen.

 

 

Tag 5: Mittwoch, 18.08.2021

Nauders – Meran (96 km, 430 Höhenmeter)

Eingerahmt von einem überwältigenden Bergpanorama führt uns die fünfte Etappe durch saftig grüne Alpenmatten über den Reschenpass nach Italien. Vorbei am Reschen- und Haidersee liegen unzählige sehenswerte Burgen und Schlösser auf unserem Weg durch das Val Venosta nach Meran in Südtirol.

Das Streckenprofil mit einer Länge von knapp 100 km ist geprägt durch eine lange Abfahrt vom Reschensee hinunter nach Meran mit einer Höhendifferenz von etwa 1.200 m.

 

 

Tag 6: Donnerstag, 19.08.2021

Meran – Trient (93 km, 420 Höhenmeter)

Flussabwärts entlang den Ufern der Etsch durch die Wein- und Apfelplantagen Südtirols gelangen wir über Bozen, Epan, Kaltern und dem Kalterer See ins Trentino. Die Hauptstadt dieser Region – Trient ‑ wartet mit zahlreichen historischen Gebäuden und Plätzen auf. Besonders Imposant der Domplatz mit der Kathedrale San Vigilio im Zentrum von Trient.

Das Profil der Strecke ist überwiegend fallend und mit knapp 100 km zählt diese Etappe zu den Längeren der Radreise.

 

 

Tag 7: Freitag, 20.08.2021

Trient – Verona (103 km, 490 Höhenmeter)

Vom malerischen Trento führt uns der Weg weiter entlang der Etsch durch liebenswerte kleine Orte und sehenswerte Städte wie Rovereto oder die Mozartstadt Ala. Umgeben von den berühmten Weinbergen des Etschtals begleitet uns das silberne Band des Flusses bis in die Stadt der Verliebten, die Stadt von Romeo und Julia – Verona.

Das Profil der Strecke ist überwiegend flach mit kleineren Steigungen dort, wo der Radweg das mitunter enge Tal der Etsch verlässt. Die letzte Etappe ist trotz einer Länge von rd. 100 km gut zu bewältigen.

Nach dem Abendessen genießen wir im Rahmen einer Stadtführung das besondere Flair dieser Stadt, ihren Duft, ihre Schönheit und ihre Eleganz.

 

 

Tag 8: Samstag, 21.08.2021

Rückreise mit dem Bus nach Deutschland (Tagfahrt)

Streckenverlauf

Höhenprofil

Hinfahrt (14.08.2021)

Die Anreise nach Augsburg erfolgt individuell.

Abreise

Die Abreise erfolgt mit einem Reisebus (inkl. Fahrradtransport). Der Bus hält an den hier angegebenen Orten.
Bitte wählen Sie einen dieser Ausstiegsorte aus und geben Sie ihn bei der Anmeldung zu dieser Radreise an.

Sollten Sie keinen geeigneten Ausstiegsort finden, sprechen Sie uns an. Wir versuchen gern, einen anderen Ausstieg entlang der Busroute zu ermöglichen.

Rückfahrt (21.08.2021)

Abfahrt aus Verona10:00 Uhr
  
München - Pasing Bahnhof17:30 Uhr
Augsburg P+R Nord Biberbachstraße18:30 Uhr
Ulm - Ost Seligweiler19:45 Uhr
Stuttgart - Vaihingen21:00 Uhr
Weiss & Nesch Betriebshof (Nagold-Vollmaringen)22:00 Uhr
  

Die Abfahrtszeiten und -orte können aus organisatorischen Gründen angepasst werden. Die gültigen Zeiten und Orte (mit exakter Adresse) werden in den Reiseunterlagen (Versand ca. 3 Wochen vor Reisebeginn) mitgeteilt.


© ADFC BW 2021

Reisedetails:

14.08. - 21.08.2021

Etappenreise

7 Übernachtungen mit Halbpension

8 - 14 Personen

Reisepreis:895
EZ-Zuschlag:200

Keine Vormerkungen mehr möglich!

Wenn die vorhandenen Vormerkungen abgearbeitet und dann noch Plätze frei sind, wird die Buchung dieser Reise freigegeben.
Informationen dazu im Radreise-Newsletter.


50 - 100 km


370 - 980 hm