DonauTäler-Radweg

DonauTäler - Genussradeln in den Nebentälern der Donau

Der Weg erschließt auf rund 270 Kilometern 14 Nebentäler der Donau. Dahinter steht die emotionale Geschichte um die mächtige Donau, im Grünen Palais die majestätische Herrscherin unter den Flüssen. Den Genussradler erwarten hervorragend ausgeschilderte Wege, Natur- und Kulturgenuss. Plätze zum Verweilen und Ruhen, an denen das Auge über die weite, bezaubernde Landschaft mit Flüssen, Auwäldern, Seen und Mooren schweifen kann, sind eine Besonderheit des Radfahrer-Reichs DonauTäler.

Genuss-Radeln auf dem DonauTäler - Mit unserer 7-tägigen Individualreise erleben Sie die mit 4 Sternen klassifizierte ADFC-Qualitätsradroute entspannt und ohne Planungsaufwand.

  • 6 Übernachtungen in fahrradfreundlichen Mittelklassehotels und Gasthöfen
  • Zimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Frühstück
  • Radkarte
  • GPX-Daten
  • Reisezeitraum: 1. März bis 31. Oktober

Programm

Tag 1: Individuelle Anreise nach Ulm und erste Etappe nach Langenau (23 km)

Nach Ihrer individuellen Anreise nach Ulm starten Sie entspannt auf die erste Etappe des DonauTäler-Radwegs.Der erste Teilabschnitt „Klostergarten“ ist geprägt von der Ruhe an den majestätischen Ufern der Donau. In Elchingen entdecken Sie die Klosterkirche und den Klostergarten Oberelchingen – ein perfekter Ort der Einkehr und Andacht.

Nach 23 km erreichen Sie Ihr heutiges Etappenziel Langenau. Hier sind derPfleghof, das Rathaus und die Landeswasserversorgung sehenswert. Langenau, direkt an der Donau gelegen, ist als „Stadt der Quellen, Mühlen und Störche“ eine der quellenreichsten Städte in Deutschland. Mühlen sind ein bedeutender Teil der Langenauer Geschichte. Auch heute sind sie noch Teil des Ortsbilds. Sicher werden auch Sie von den zahlreichen Störchen willkommen geheißen.

Tag 2: Von Langenau bis Oberbechingen (44 km)

Heideterrasse – Ausblicke und A(l)bwärtsblicke

A(l)bwärtsblicke Richtung Hügel, Abwärtsblicke gen Donau. Bilder, die nur die Natur malen kann: Schäfer ziehen mit Ihren Schäflein ein, Wind streicht sanft über die Ähren, die mit den Köpfen nicken, als wollten sie sagen: Weiter, immer weiter, das ist die richtige Tour, die richtige Spur.

Die Natur verneigt sich vor der Donau, legt dem majestätischen Fluss all ihre Schönheit zu Füßen. Auch die Flure zwischen Wittislingen, Dattenhauser Ried, Giengen und Langenau geben ihr Bestes. Vielleicht ist manches dort eine Spur rauer und karger, aber nicht minder erlebenswert. Wacholderheide äugt untertänigst Richtung Süden, wo die Donau in ihrem Bette liegt. Fels und Stein funkeln an vielen Stellen geheimnisvoll im Sonnenlicht, als wollten sie dem Radfahrer, der hier unterwegs ist, mit auf den Weg geben: „Genieße die Natur, halte inne, atme durch und lass das Auge schweifen.“ Albwärtsblicke Richtung Hügel, Abwärtsblicke gen Donau. Und trotzdem sind die Wege und Touren zu bewältigen. Hier und da ein Anstieg, der mit einem neuen Ausblick belohnt – manchmal sogar auf die mächtigen Alpen. Bilder, die nur die Natur malen kann: Schäfer ziehen mit ihren Schäflein ein, Wind streicht sanft über die Ähren, die mit den Köpfen nicken, als wollten sie sagen: Weiter, immer weiter, das ist die richtige Tour, die richtige Spur.

Highlights am Radweg:

Stetten o.L.: Archäopark Vorgelherd

Die Vogelherdhöhle war rund 100.000 Jahre lang Zufluchtsort unserer Vorfahren und gilt als eine der bemerkenswertesten Grabungsstätten der menschlichen Urgeschichte. Seit Juli 2017 gehört sie zum Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“.

Hürben: Charlottenhöhle und Höhlenerlebniswelt

Die „HöhlenErlebnisWelt“ bietet eine spannende Zeitreise für die ganze Familie. Höhepunkt: Besuch der Charlottenhöhle, mit knapp 600 Metern die längste begehbare Tropfsteinhöhle der Schwäbischen Alb.

Giengen: Steiff Museum – animierte Erlebniswelt und Ausstellung mit historischen Stofftieren aus der 135-jährigen Unternehmensgeschichte. Schaufertigung und begehbarer Steiff Streichelzoo. Führungen durch das Geburtshaus von Firmengründerin Margareta Steiff auf Anfrage.

Die Evangelische Stadtkirche (14. Jahrhundert) mit ihren zwei unterschiedlichen Türmen ist das Wahrzeichen der Stadt.

Oberbechingen: Dattenhauser Ried, Lattke-Kapelle der Siegfried und Elfriede Denzel-Stiftung

Nach ca. 44 km erreichen Sie Ihr heutiges Etappenziel Oberbechingen.

Tag 3: Von Oberbechingen bis Höchstädt (50 km)

Wildfang – Wirklich wildes Wild im Kesseltal

Fahren Sie ein in die abgelegenen „Jagdgründe“ Ihrer Majestät, der Donau. Die Wälder und Weiher zwischen Egau und Kessel sind wertvoller und sensibler Naturraum für edles Wild und Fisch. Man erlebt Momente, die die Seele tief berühren und den Mensch eins werden lassen mit der Natur.

Die Donau hat sich ihren Weg durch Bayerisch-Schwaben gebahnt, die Natur zu ihrem Palast gemacht, wie es sich für eine Majestät gehört. Aber was wäre eine Königliche Hoheit ohne die „Jagdgründe“ ein Stück weiter draußen? Dort, wo man die königlichen Liegenschaften findet, abgeschiedene Wälder und Weiher, wertvoller und sensibler Naturraum für edles Wild und Fisch, die Ihrer Majestät zur Würde gereichen. In Wittislingen, Finningen und Bergheim, rund um Egau, Brunnenbach und Nebelbach. Hier, wo sich Radfahrer an klaren, fischreichen Gewässern erfreuen, in denen man sogar Bachmuscheln finden kann.

Hier, also im Kesseltal bei Bissingen. Hier, wo dunkle, mystisch wirkende Wälder einen geheimnisvollen Zauber verbreiten, der unbedingt ergründet und erkundet werden will. Wo sich wirklich wildes Wild tummelt, das man in ruhigen Momenten beim friedvollen Dasein beobachten kann. Waldblicke und Weitblicke. Man erlebt Momente, die die Seele tief berühren, den Mensch eins werden lassen mit der Natur und ihrer einzigartigen Ausstrahlung.

Highlights am Radweg:

Mödingen: Kloster Maria Medingen mit Klosterkirche

Unterliezheim: Pawson-Kapelle der Siegfried und Elfriede Denzel-Stiftung, Wallfahrtskirche St. Leonhard

Markt Bissingen: Schloss, Naturkneippanlage an der Kessel (Kesselostheim), Staab-Kapelle der Siegfried und Elfriede Denzel-Stiftung

Schwenningen: Wasserschloss Kalteneck

Gremheim: Naturkneippanlage (gleich hinter der Donaubrücke), Naturbeobachtungsturm, östliches Donauried und Mäckler-Kapelle der Siegfried und Elfriede Denzel-Stiftung

Nach ca. 50 km erreichen Sie Ihr heutiges Etappenziel Höchstädt.

Tag 4: Von Höchstädt bis Ziemetshausen (65 km)

Hofmühlen – Zuträger im Zusamtal

Vorbei an klappernden Mühlen, farbenfrohen Bauerngärten, typischen Steinbrücken, durch schwäbische Dörfer entlang der mäandernden Zusam. Es lohnt sich auch mal stehen zu bleiben und dem Wasser hinterherzublicken, wie es fließt und fließt.

Zu einem majestätischen Fluss wie der Donau und seinen Zuträgern gehören natürlich auch die typisch schwäbischen Dörfer. Im Zusamtal findet man idyllisch im Grünen gelegene Häuser und Höfe mit farbenfrohen Bauerngärten. Die Zusam, eine der vielen kleinen Schwestern der Donau, teilt die Landschaft nicht etwa. Nein, sie verbindet die Region. Sie mäandert sorgenlos durch das Tal.

Sie war Lebensstrom für die Menschen, trieb und treibt zahlreiche Mühlen an, die man hier immer noch findet. Mit ihrer Hilfe wurde das Korn gemahlen – auf dass alle satt und glücklich werden sollten. So kraftvoll und stark die Donau im Norden seit jeher über ihr königliches Reich wacht, so wichtig war es ihr auch, dass ihre Untertanen stets versorgt und zufrieden sein mögen.

Wo viel Wasser und Flüsse, da viele Brücken. Radfahrer queren sie sorgenfrei, denn übermäßiger Verkehr ist nicht zu befürchten. Es lohnt sich, stehen zu bleiben und dem Wasser hinterherzublicken, wie es fließt und fließt. Der Donau entgegen. Die jedem ihrer Zuträger von Herzen dankt, wie es sich für eine altehrwürdige Majestät geziemt.

Highlights am Radweg:

Wertingen: Reizvolle Altstadt mit Fachwerkhäusern und Marktplatz, Schloss, barocker Stadtpfarrkirche St. Martin und besonderen Museen (Radiomuseum, Schwäbisches Ofenmuseum, Biermuseum).

Dinkelscherben: Heimatmuseum

Ziemetshausen: Zusammühle, Webereimuseum, Wallfahrtskirche Maria Vesperbild: Maria Vesperbild – Wallfahrtsort mit bis zu 500.000 Besuchern pro Jahr, die zum Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes pilgern.

Nach ca. 65 km erreichen Sie Ihren heutigen Etappenort Ziemetshausen.

Tag 5: Von Ziemetshausen bis Weißenhorn (58 km)

Klostergarten – Der sanfte Lockruf der stillen Natur

Eine liebliche Landschaft zwischen Iller und Donau, die nicht nach Aufmerksamkeit schreit sondern einen vorsichtigen Lockruf aussendet, und jenen, die ihm folgen, besinnliche Momente schenkt. Lassen Sie Ihren Blick schweifen über eine erhabene Natur, die einem friedlich zu Füße liegt.

Im ersten Moment scheint es dem Radfahrer schwerzufallen, der Donau den Rücken zu kehren. Man hat die Ruhe an ihrem majestätischen Ufer genossen, war umgeben von Stille und Einsamkeit, tief entspannt bis in den letzten Muskel, trotz des rhythmischen Tretens. Aber dann entdeckt man hier entlang des (Rad-)Weges zwischen Ziemetshausen und Elchingen die vielen besinnlichen, ausblickreichen Orte, wo man das Auge schweifen lassen kann über eine erhabene Natur, die einem friedlich zu Füßen liegt. Eine liebliche Landschaft, die nicht nach Aufmerksamkeit schreit, sondern einen vorsichtigen Lockruf aussendet, und jenen, die ihm folgen, entspannte Momente schenkt.

Die Region ist geprägt von kostbaren Klöstern, deren Eleganz auf den angrenzenden Naturraum abfärbt. Man findet Orte der Einkehr wie die Wallfahrtskirche Maria Vesperbild oder die Klöster in Roggenburg und Oberelchingen, deren Gärten Anmut verströmen und zur Andacht animieren. So hat sich letztlich Stille über alles gelegt. Sie ist wie ein Schutzmantel, der die Bäume und Wälder, Täler und Felder behutsam umgibt, um ihre Einmaligkeit zu bewahren.

Highlights am Radweg:

Krumbach: Marktplatz u. Altes Rathaus, Stadtgarten, Mittelschwäbisches Heimatmuseum

Roggenburg: Klosterkirche, Klostergarten und Efeulabyrinth

Weißenhorn: Fuggerschloss, Oberes Tor, Kirchplatz

Nach ca. 58 km erreichen Sie Ihren heutigen Etappenort Weißenhorn - Kulturstadt mit Denkmalcharakter. Landschaftlich reizvoll im Rothtal gelegen, hat sich Weißenhorn den malerischen Charakter seiner historischen Altstadt bewahrt.

Tag 6: Von Weißenhorn bis Ulm (24 km)

Heute starten Sie zur letzten, kurzen Tagesetappe über ca. 24 km nach Ulm. Es bleibt genügend Zeit, die beeindruckende Stadt Ulm mit ihren zahlreichen Highlights auf eigene Faust zu entdecken.

Über 40.000 Jahre alt ist der aus Mammutelfenbein geschnitzte Löwenmensch, der im Ulmer Museum bewundert werden kann. Zeit nehmen sollte man sich auch für die Besichtigung des Ulmer Münsters und einen Aufstieg auf den höchsten Kirchturm der Welt (161,5 Meter). Nicht zu vergessen ein Bummel durch das romantische Fischer-und Gerberviertel. Das Museum der Brotkultur und die Kunsthalle Weishaupt sind weitere einzigartige Sehenswürdigkeiten.

Auch ein Abstecher in die Zwillingsstadt Neu-Ulm lohnt mit den SehenswürdigkeitenPlessenteich, Wasserturm, Petruskirche Petrusplatz, Glacis Park und Bundesfestung Ulm/Neu-Ulm.

Tag 7: Individuelle Abreise von Ulm

Falls Sie heute noch nicht genug vom Rad fahren haben, können Sie einen Abstecher auf dem Donau-Radweg Richtung Günzburg machen. Hier verläuft auch die Querverbindung des DonauTÄLER, die sogenannte „Kinderstube“. Günz und Kammel sind die kleinen Spielkameraden der Donau und haben eine einzigartige Kinderstube mit Weihern, Seen und Naturfreibädern, einmaligen Aussichtspunkten und tollen Spielplätzen geschaffen – gekrönt vom Freizeitpark LEGOLAND® Deutschland, ein Vergnügen für die ganze Familie.

An- und Abreise von und nach Ulm erfolgen individuell.

 


© ADFC BW 2022

Reisedetails:
 

Reisezeitraum:
1. März bis 31. Oktober

Preise pro Person:

7-tägige Etappenreise

Doppelzimmer:399 €
Einzelzimmer:549 €

 

Das Angebot gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit. 


23 - 65 km